Dienstag, 19. Juni 2018

{rezension} Am Winterhof von Joanna Courtney

Zuallererst, um irgendwelchen Leuten zuvor zu kommen, die Langeweile haben. Dieser Post enthält WERBUNG, da es sich um ein Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt vom Bloggerportal, handelt.

Dennoch ist die hier aufgezeigte Meinung meine eigene Meinung und basiert auf meinen eigenen Eindrücken und Empfindungen beim Lesen.


Titel: Am Winterhof
Autor: Joanna Courtney
Genre: historische E-Only Kurzgeschichte
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 13. November 2017
Länge: 136 Seiten
ASIN: B07117PKWZ 
Kindle Edition: 2,99€

Klappentext:
England 1051: König Edward empfängt William, den Herzog der Normandie zu Weihnachten in Westminster. Die englischen Adligen munkeln, dass der ehrgeizige Herzog sich als Thronfolger seines kinderlosen Cousins sieht. Die beiden jungen Hofdamen Freya und Alodie interessieren sich jedoch mehr für die bunten Weihnachtsmärkte Londons als für politische Intrigen. Außerdem geht von dem normannischen Gefolge ein gewisser reiz aus. Und als die Festtage beginnen, Tänze und Mistelzweige die Geladenen locken und der Wein besonders süß schmeckt, verliert Freya ihr Herz ausgerechnet an einen Mann von der falschen Seite des Meeres...

Das Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich bin ja für so was verschnörkeltes, leicht kitschig angehauchtes, immer zu haben. Ich finde es auch sehr schön, dass das Cover eigentlich nichts über das Buch verrät und doch mit dem Schlüssel in der oberen Ecke einen kleinen Hinweis gibt. Denn jede Frau sucht doch DEN EINEN Mann, dem sie den Schlüssel zu ihrem Herzen geben will ;-)
Die Farbgestaltung ist sehr passend in den eher etwas kühleren Blautönen, was ja sehr gut in das Winterthema passt. 

Meine Meinung:

Im Großen und Ganzen hat mir die Kurzgeschichte sehr gut gefallen. Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, werde ich jetzt nicht im Detail auf die Story und die Charaktergestaltung eingehen, es sind halt nur 136 Seiten.
Aber es gibt dennoch ein paar Punkte, die mich gestört haben.
Der Schreibstil ist eigentlich gut und schön flüssig zu lesen, aber für mich hakte der Lesefluss hin und wieder mal durch die Wortwahl der Autorin. Diese hat an einigen Stellen für mich nicht ins Jahr 1051 gepasst. Einige Unterhaltungen zwischen Freya und Alodie waren für mein Empfinden einfach zu sehr heute und umgangssprachlich. Darüber konnte ich aber noch relativ gut hinweg sehen.
Was mich aber sehr gestört hat, waren die Handlungen einiger charaktere. Es hat sich zwar alles schön gelesen und war auch sehr romantisch, aber in meinne Augen im Jahr 1051 unvorstellbar oder nur schwer umsetzbar. Ohne weiter ins Detail zu gehen und damit auch niemanden zu spoilern, Freya handelt in dieser Kurzgeschichte so, wie damals vielleicht noch nicht mal 1% der Frauen (ihrer Bevölkerungsschicht) gehandelt hätte, da es einfach nicht angemessen war.
Das hat mich tatsächlich sehr gestört, aber hat mir dennoch die Geschichte nicht vermiesen können. Die Figuren waren alles in allem auch für diese Kürze der Story gut gezeichnet und waren mir zum Großteil auch sympathisch.

Fazit:

Für eine Kurzgeschichte eine schöne Story, wenn man ein wenig Kurzweil genießen möchte und sein Augenmerk nicht zu sehr auf historische Korrektheit legt.

❤❤❤ von mir.

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound

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