Donnerstag, 22. Februar 2018

{rezension} Magisterium - Das Weg ins Labyrinth






Titel: Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
Autor: Cassandra Clare und Holly Black
Verlag: One
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2017
Seitenanzahl: 336 Seiten
 ISBN: 978-3846600535

Klappentext:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht leben zu überstehen ...

Meine Meinung:

Der Weg ins Labyrinth führt über eine Magierprüfung. Ein Teil der Prüflinge weiß, dass er magische Kräfte hat, weil er aus einer magischen Familie kommt, der andere Teil weiß bis zur Einladung zur Prüfung nicht, dass er magische Fähigkeiten besitzt. Unser Protagonist Callum Hunt weiß zwar, was er ist, aber sein Vater ist bezüglich des Magisteriums so sehr verbittert, dass Callum während der Prüfung alles tut, um nicht im Magisterium aufgenommen zu werden. Leider hat Callums Vater die Rechnung ohne den Leiter der Schule gemacht, sodass Callum doch als Schüler ins Magisterium fährt. 
Callum ist der einzige Überlebende eines Massakers im Magierkrieg, hat dabei in seinem jungen Leben als Baby aber starke Verletzungen davon getragen, sodass er bis heute Probleme mit dem verletzten Bein hat. Und das ist auch schon ein erster starker Kritikpunkt. Warum muss man gefühlt auf jeder Seite darauf hinweisen, dass Callum wegen seinem Bein Schmerzen hat und sich ausruhen muss oder dass er deshalb nicht schnell laufen kann oder oder oder. Ich meine, selbst wenn man ein jüngerer Leser als ich bin ist, dann hat manes dennoch auch beim dritten Mal verstanden, das die Verletzung des Beines Callum in seiner Bewegung und seinen körperlichen Fähigkeiten eingeschränkt ist. Danke dennoch für die vielen Hinweise...

Der Schreibstil lässt nicht darauf schließen, dass zwei Autorinnen an diesem Buch geschrieben haben. Das finde ich sehr schön und auch bemerkenswert.
Ich bin zwar am Anfang sehr schwer in die Geschichte rein gekommen, aber die Geschichte entwickelte sich immer besser und auch der Spannungsbogen ist gut strukturiert. 

Ja, natürlich, gibt es gewisse Parallelen zu Harry Potter. Aber warum sollte etwas funktionierendes komplett neu erfunden werden, wenn es auch reicht, bestimmte Elemente essentiell zu verändern? Und sie dann auch noch gut zu verändern. Die Grundidee ist gut und auch die prinzipielle Umsetzung, aber die Auflösung zum Ende hin kam mir zu schnell und wurde auch zu kurz und zu umfangreich abgewickelt. Leider.

Auch waren mir die Charaktere etwas flach gezeichnet, da wäre in allen Bereichen noch mehr drin  gewesen.

Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich werde die Reihe definitiv weiter fortsetzen.

❤❤❤❤ von mir.

Liebste Grüße, Wolfhound

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