Mittwoch, 25. Juli 2018

{rezension} Mitten in der Nacht von Nora Roberts

Hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal.





Titel: Mitten in der Nacht
Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2017
Seiten: 381 Seiten
ISBN: 978-3734105425
Taschenbuch: 9,99€; E-Book 9,99€

Klappentext:

Spannend, romantisch, sexy und geheimnisvoll!

Declan Fitzgerald verlässt seine Bostoner Anwaltskanzlei, um sich einen alten Traum zu erfüllen! Er möchte Manet Hall in neuem Glanz auferstehen lassen, ein altes Plantagenhaus in der Nähe von New Orleans. Bei der renovierung stößt er jedoch auf die dunkle Vergangenheit des Hauses - ein Verbrechen, das vor hundert Jahren auf Manet Hall geschah. Nur die junge Angelina Simone schenkt ihm Glauben. Gemeinsam müssen sie das Geheimnis lösen - für die Liebe ihres Lebens.

Das Cover:

ich finde das Cover, das recht düster durch die Gewitterwolken wirkt, sehr passend. Die gelben Blumen durchbrechen das Düstere. Dadurch hat das Cover etwas Geheimnisvolles, ist aber auch gleichzeitig voller Hoffnung.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Ich fand es sehr spannend, romantisch, dster, voller Liebe und geheimnisvoll. Eigentlich war für jeden etwas dabei.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich habe mit Dec und Lena mitgefiebert. Wobei mich Lena manchmal doch ein wenig genervt hat mit ihrer Unsicherheit und dem Unwillen, sich zu verlieben.
Die Stimmung im Buch, dieser Südstaatenflair mit einem Hauch von Geister und Vodoo, hat mich umgehauen und in seinen Bann gezogen.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig und hat die Seiten nur so dahinfliegen lassen. Die Verwebung der Vergangenheit mit der Gegenwart hat mir sehr gut gefallen, ich hätte gerne noch etwas mehr von der Vergangenheit erfahren.

Fazit:

Tolles und unterhaltsames Buch.

❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grße, Wolfhound

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Montag, 23. Juli 2018

{rezension} Das Haus in der Nebelgasse - Susanne Goga

Dies ist ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal.



Titel. Das Haus in der Nebelgasse


 Autor: Susanne Goga

Verlag: Diana Verlag
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 978-3453358850
Taschenbuch: 9,99€, E-Book: 9,99€

Klappentext:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Das Cover:

Das Cover ist mit wenigen Farben sehr schlicht gehalten und hat durch die nebelverhangene Skyline von London etwas geheimnisvolles an sich. In seiner Schlichtheit sehr gut gelungen und greift natrlich perfekt den Titel mit auf.

Meine Meinung:

Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Einerseits fand ich die Geschichte als solche und die Charaktere gut gezeichnet, aber andererseits hatte die Geschichte auch ihre Längen, sodass einige Stellen die Spannung schon ordentlich gedrückt haben und es hin und wieder etwas zäh wirkte.
Ich fand es schön, nicht einfach nur eine Geschichte an historischem Schauplatz zu lesen, sondern auch einen kleinen "Kriminalfall" dabei zu haben. Dies hat die gewisse Würze mit ins Buch gebracht. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Unsere Protagonistin Msatilda ist für 1900 sehr emanzipiert und doch irgendwie auch etwas naiv, wie sie das Verschwinden ihrer Schülerin aufzuklären versucht. Das hat doch sehr zu den schon erwähnten Längen geführt, was mir das Lesevergnügen etwas geschmälert hat.
Grundsätzlich hat Susanne Goga einen guten, schönen und auch flüssigen Schreibstil. Dadurch kommt man eigentlich sehr gut durch die Geschichte.

Fazit:
 Der Spannungsaufbau hätte etwas besser sein können, dann wäre das ein wirklich klasse Buch geworden. So ist es leider eher Mittelmaß geworden.

❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 20. Juli 2018

{rezension} Leichenblässe von Simon Beckett





Titel: Leichenblässe
Autor: Simon Beckett
Verlag: Rowohlt Tachenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2010 (22. Auflage)
Seiten: 416 Seiten
ISBN: 978-3199248597

Klappentext:

Dr. David Hunter ist zurück

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …

Das Cover:
Die Cover der David Hunter-Reihe sind ja alle sehr schlicht gehalten. Mir gefallen diese schwarz-weißen Cover sehr gut. Hier mit dem schwarzen Kreuz auch mal einen Bezug zu der Thematik des Buches.

Meine Meinung:

Dieser Teil der Reihe ist geprägt von Hunters Unfall am Ende des zweiten Teils. Hunter ist sehr grüblerisch, zweifelt an sich selbst und seinen Fähigkeiten und wirkt dadurch deprimiert. Dies war im Verlauf des Buches doch etwas nervig und hat für mich auf die Stimmung und Atmosphäre des Buches gedrückt. Durch diesen negativen Unterton gelang es Beckett leider dieses mal nicht so richtig, Spannung aufzubauen. 
Die Story selbst hat mir eigentlich ganz gut gefallen und ich fand es auch gut, mal etwas über die Schwierigkeiten länderübergreifender Zusammensrbeit zu lernen oder zu erfahren. Aber auch dies war mehr durch Kompetenzgerangel geprägt.
Die Geschichte schleppte sich also so dahin, es gab zwar ein paar einzelne Spannungsmomente, aber es lief alles auf den "großen Showdown und die große Auflösung" hinaus.


Fazit:

Für mich der bisher schwächste Teil der Reihe. Leider.

❤❤❤ von mir!

Die David-Hunter-Reihe:
Die Chemie des Todes
Ksalte Asche
Leichenblässe
Verwesung
Totenfang

Liebste Grüße, Wolfhound

Donnerstag, 19. Juli 2018

{rezension} Das Vermächtnis der Königin - Elizabeth Chadwick

Auch hierbei handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt vom Bloggerportal.





Titel: Das Vermächtnis der Königin
Autor: Elizabeth Chadwick
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 18. September 2017
Seiten: 672 Seiten
ISBN: 978-3734104756
Taschenbuch: 10,99€, E-Book: 9,99€

Klappentext:

Die ergreifende Geschichte von Alienor von Aquitanien findet ihren triumphalen Abschluss.

England, 1176. Alienor von Aquitanien, die Königin von England, wird noch immer von ihrem Mann, König Henry, gefangen gehalten – doch obwohl er ihr ihre Kinder und ihr Geburtsrecht nahm – aufgeben wird sie nie! Erst Henrys Tod beendet ihre Gefangenschaft. Sie kehrt zurück an den Hof und muss feststellen, dass Henry in ihrer Abwesenheit gefährliche Konkurrenz um Land und Macht zwischen ihren Söhnen geschürt hat. Alienor muss all ihren Mut und ihr Geschick aufbringen, um den Frieden wiederherzustellen und England zurück ins Zentrum der Macht zu bringen … 

Das Cover:

Ich finde, das Cover ist eigentlich ein klassisches historisches Cover. Es ist eine Frau, wahrscheinlich Königin Alienor, darauf abgebildet, im Hintergrund eine Burg und verhängnisvoll dunkle Wolken. Mir gefällt es sehr gut, da es eigentlich auch nichts ber das Buch verrät und wenig kitschig aussieht.

Meine Meinung:

Natürlich habe ich mal wieder nur auf den Klappentext geachtet und wusste deshalb erst mal nicht, dass es sich hierbei um den letzten Teil der Alienor-Trilogie handelt. Nun ja, ich wollte es dennoch versuchen. Und was soll ich sagen? 
Elizabeth Chadwick hat mich mit ihrem Schreibstil und geschickt eingearbeiteten Rückblenden nicht merken lassen, dass mir zwei Bücher fehlen. Ich war vollkommen in der Geschichte gefangen. Die Autorin zeichnet sowohl die Schauplätze als auch die Charaktere fantastisch, was die Seiten nur so dahinfliegen lässt. 
Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, allen voran natürlich Alienor, die eine starke Frau ist und für ihre Überzeugungen und Ziele einsteht, aber dabei nie so richtig in den Vordergrund drängt. Hier ist kein Charakter zu überzeichnet oder auch zu lasch ausgearbeitet, das gefällt mir sehr gut.

Auch der Spannungsbogen ist gut gestaltet. Eigentlich gibt es keine Flaute, man weiß zwar, wie es ausgeht, aber dennoch kann man nicht aufhören, den Intrigen und Machtspielchen zu folgen. Sehr gelungen!

Fazit:

Mir hat das Buch - auch wenn ich die beiden Vorgänger nicht gelesen habe- sehr gut gefallen und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir nasch dem Ende noch irgend etwas fehlt.


Die Reihenfolge der Alienor-Trilogie:
Das Lied der Königin
Das Herz der Königin
Das Vermächtnis der Königin

❤❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Samstag, 23. Juni 2018

{rezension} Bourbon sins - J.R.Ward

WERBUNG, da ich Titel, Autor und Verlag des Buches nenne. Selbst geschenkt bekommen von meinem Mann, selbst gelesen von mir und diese Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.


Titel: Bourbon Sins
Autor: J. R. Ward
Verlag: LYX
Genre: Familiengeschichte/Frauenroman
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2017
Länge: 544 Seiten
ISBN: 978 - 3736304017
Broschiert: 12,99€
E-Book: 9,99€

Klappentext:

Liebe & Verrat, Lügen & Geheimnisse

Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehme hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unnerreichbar für ihn scheint.

Das Cover:

Das Cover des zweiten Teils gefällt mir aufgrund der Farbgebung besser, als das des ersten Teils. Allgemein finde ich die Farbauswahl für die Cover nicht wirklich schön, ich hätte mir schöne schwarz-weiße Cover gewünscht.

Meine Meinung:

Der zweite Teil hat mir wie schon der Erste gut gefallen. Es geht immer noch um Macht, Liebe und Intrigen, doch während der erste Band den Leser mit vielen unbeantworteten Fragen zurück gelassen hat, werden nun langsam die ersten Geheimnisse und Probleme angegangen und  gelöst. 
Man kann sich natürlich auch wieder darüber streiten, wie sinnvoll dieses Buch ist und ob man als Frau wirklich so etwas lesen sollte oder muss. Und ich sage: Ja. Es ist für mich ein locker leichtes Buch, eine tolle Reihe, die mich unterhält und mir meine geringe Freizeit versüßt und mich abschalten lässt. Ich muss beim Lesen nicht groß nachdenken und mich ganz genau konzentrieren, weil die Zusammenhänge eben nicht so komplex wie vielleicht bei einem Buch von Schätzing sind. Aber genau so etwas brauche ich zwischendurch immer mal wieder und ich stehe auch gerne dazu. 

Fazit:

Die Reihe unterhält mich auch im zweiten Band wieder sehr gut und ich freue mich schon darauf, bald den abschließenden Band zu lesen.

Reihenfolge:

Bourbon Kings
Bourbon Sins
Bourbon Lies

❤❤❤❤ von mir.

Liebste Grüße, Wolfhound

Donnerstag, 21. Juni 2018

{rezension} Das Juwel Teil 3 - Amy Ewing

Um auf Nummer sicher zu gehen... :-( Dies ist WERBUNG, da ich den Namen von Autor, Buch und Verlag nenne, auch wenn ich dieses Buch aus der hiesigen Bücherei ausgeliehen habe und keinen Nutzen aus dieser Rezension ziehe.


Titel: Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel
Autor: Amy Ewing:
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 27.April 2017
Genre: Jugendbuch/Dystopie
Länge: 400 Seiten
ISBN: 978 - 3841440198
Gebundene Ausgabe: 18,99€
Taschenbuch: 10,99€
E-Book: 14,99€

Klappentext:

Violet Lasting kehrt ins Juwel zurück - die Entscheidung.

Der dritte Teil des dystopischen Fantasy-Bestsellers "Das Juwel" von Amy Ewing.

Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.

Das Cover:

Wie auch bei den beiden Teilen davor, ist das Cover hier gleich gehalten. Wobei mir dieses dunkle Cover am besten von den drei Teilen gefällt. Es sagt so gar nichts über die Geschichte zwischen den Buchdeckeln aus und ist trotzdem so geheimnisvoll düster durch das Schwarz, dass man einfach das Buch aufschlagen und die Geschichte erforschen möchte.

Meine Meinung:

Der Abschluss der Trilogie hat mir zwar gefallen, aber war für mich der schwächste Band der Reihe.
Die Geschichte als solches war gut, aber der Aufbau war für mich nicht stimmig. Die erste Hälfte schleppte sich so dahin, dass man mit jeder neuen Seite hoffte, dass endlich mal was passiert und dann ist doch wieder nichts großartig passiert. Als es dann endlich um den großen Showdown ging wurde alles haarklein beschrieben und doch war alles irgendwie mit einem Schlag vorbei und das Buch war ausgelesen. Es wirkte ein wenig so, als müsste man erst Seiten füllen, um dann ganz schnell zum Abschluss zu kommen, damit das Buch nicht über eine gewisse Seitenzahl hinaus geht. Ein Epilog so ein Jahr nach den Ereignissen wäre für mich wünschenswert gewesen, in dem man abschließend sieht, wie sich das Leben im Juwel entwickelt hat.

Dieser dritte Teil hat mir deutlich gezeigt, dass Violet eigentlich nur sich selbst und ihre Familie im blick hat und sie auch gerne mal zu Kurzschlussreaktionen neigt, ohne auf die Konsequenzen für ihre Freunde zu achten. Das finde ich sehr schade, denn für mich vermittelt das ein ganz falsches Bild von Freundschaft. Natürlich geht Familie über Alles und wahrscheinlich jeder würde so handeln, wie Violet es in Bezug auf Hazel getan hat, aber dennoch sind Freunde die erweiterte Familie und verdienen genauso viel Respekt und Rücksichtnahme wie die Familie. Somit haben mir ein paar Handlungen Violet etwas weniger sympathisch hinterlassen.

Fazit:

Das Buch war gut, aber definitiv nicht herausragend. Ich hätte mir einen etwas stärkeren Abschluss gewünscht, kann aber mit diesem dritten Teil leben.

Reihenfolge:
Das Juwel - Die Gabe
Das Juwel - Die Weiße Rose
Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel

❤❤❤ von mir.

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 19. Juni 2018

{rezension} Am Winterhof von Joanna Courtney

Zuallererst, um irgendwelchen Leuten zuvor zu kommen, die Langeweile haben. Dieser Post enthält WERBUNG, da es sich um ein Rezensionsexemplar, zur Verfügung gestellt vom Bloggerportal, handelt.

Dennoch ist die hier aufgezeigte Meinung meine eigene Meinung und basiert auf meinen eigenen Eindrücken und Empfindungen beim Lesen.


Titel: Am Winterhof
Autor: Joanna Courtney
Genre: historische E-Only Kurzgeschichte
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 13. November 2017
Länge: 136 Seiten
ASIN: B07117PKWZ 
Kindle Edition: 2,99€

Klappentext:
England 1051: König Edward empfängt William, den Herzog der Normandie zu Weihnachten in Westminster. Die englischen Adligen munkeln, dass der ehrgeizige Herzog sich als Thronfolger seines kinderlosen Cousins sieht. Die beiden jungen Hofdamen Freya und Alodie interessieren sich jedoch mehr für die bunten Weihnachtsmärkte Londons als für politische Intrigen. Außerdem geht von dem normannischen Gefolge ein gewisser reiz aus. Und als die Festtage beginnen, Tänze und Mistelzweige die Geladenen locken und der Wein besonders süß schmeckt, verliert Freya ihr Herz ausgerechnet an einen Mann von der falschen Seite des Meeres...

Das Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich bin ja für so was verschnörkeltes, leicht kitschig angehauchtes, immer zu haben. Ich finde es auch sehr schön, dass das Cover eigentlich nichts über das Buch verrät und doch mit dem Schlüssel in der oberen Ecke einen kleinen Hinweis gibt. Denn jede Frau sucht doch DEN EINEN Mann, dem sie den Schlüssel zu ihrem Herzen geben will ;-)
Die Farbgestaltung ist sehr passend in den eher etwas kühleren Blautönen, was ja sehr gut in das Winterthema passt. 

Meine Meinung:

Im Großen und Ganzen hat mir die Kurzgeschichte sehr gut gefallen. Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, werde ich jetzt nicht im Detail auf die Story und die Charaktergestaltung eingehen, es sind halt nur 136 Seiten.
Aber es gibt dennoch ein paar Punkte, die mich gestört haben.
Der Schreibstil ist eigentlich gut und schön flüssig zu lesen, aber für mich hakte der Lesefluss hin und wieder mal durch die Wortwahl der Autorin. Diese hat an einigen Stellen für mich nicht ins Jahr 1051 gepasst. Einige Unterhaltungen zwischen Freya und Alodie waren für mein Empfinden einfach zu sehr heute und umgangssprachlich. Darüber konnte ich aber noch relativ gut hinweg sehen.
Was mich aber sehr gestört hat, waren die Handlungen einiger charaktere. Es hat sich zwar alles schön gelesen und war auch sehr romantisch, aber in meinne Augen im Jahr 1051 unvorstellbar oder nur schwer umsetzbar. Ohne weiter ins Detail zu gehen und damit auch niemanden zu spoilern, Freya handelt in dieser Kurzgeschichte so, wie damals vielleicht noch nicht mal 1% der Frauen (ihrer Bevölkerungsschicht) gehandelt hätte, da es einfach nicht angemessen war.
Das hat mich tatsächlich sehr gestört, aber hat mir dennoch die Geschichte nicht vermiesen können. Die Figuren waren alles in allem auch für diese Kürze der Story gut gezeichnet und waren mir zum Großteil auch sympathisch.

Fazit:

Für eine Kurzgeschichte eine schöne Story, wenn man ein wenig Kurzweil genießen möchte und sein Augenmerk nicht zu sehr auf historische Korrektheit legt.

❤❤❤ von mir.

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound