Samstag, 13. Juni 2015

Promise 1: Die Bärentöterin von Maya Shepherd







Print-Ausgabe: 297 Seiten
Verlag: CreateSpace
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 1497570697
ISBN-13: 978-1497570696



Die Bärentöterin ist der erste Teil der Dystopie-Reihe Promise von Maya Shepherd. In diesem ersten Teil beschreibt die Autorin die Welt nach Ausbruch einer verheerenden Seuche. Die Menschheit wurde stark dezimiert, es gibt weder fließend Wasser noch flächendeckenden Strom und an eine zentrale Regierung ist schon gar nicht zu denken. In dieser Welt schlägt sich die 18jährige Nea alleine durch und hält sich wacker am Leben. 

Nachdem sie durch die  Seuche ihre Eltern verloren und dann durch einen tragischen Unfall auch noch ihren besten Freund, entschließt Nea sich, nach Promise zu reisen, einer Stadt mit fließendem Wasser,und Strom, die sich anhört wie das Paradies auf Erden. Aber nur Ausgewählte erhalten Zutritt. Außerdem muss Nea durch das Gebiet der Carris, einer berüchtigten Sekte...

Der Prolog ist direkt in der Ich-Perspektive Neas geschrieben und bringt einem direkt zu Beginn den Charakter der Nea näher. Danach wechselt die Perspektive, wobei trotzdem aus Sicht Neas erzählt wird. Nea ist in meinen Augen ein recht schwieriger Charakter, der irgendwie noch voll in der pubertät steckt und nicht wirklich weiß was sie will. Ihre Gedankengänge und Entscheidungen sind teilweise sehr schwer nachzuvollziehen, weshalb sie für mich sehr egoistisch erscheint, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist.
Der Schreibstil von Maya Shepherd ist im großen und Ganzen recht flüssig, an einigen Stellen ist es aber doch ein wenig holprig zu lesen. Die Geschichte ist angenehm zu lesen und man kommt schnell voran.

Leider ist der Spannungsaufbau im ersten Teil nicht ganz so gegeben, weswegen es mir etwas schwer fiel, am Ball zu bleiben. Im zweiten Teil hat das Geschehen aber an Fahrt aufgenommen und ist richtig interessant geworden. Da flogen die Seiten nur so dahin und mein Interesse am zweiten Teil wurde richtig geweckt.


Von mir gibts ❤❤❤!

Liebste Grüße, Wolfhound

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