Freitag, 8. Mai 2015

Percy Jackson - Diebe im Olymp von Rick Riordan






448 Seiten
Erschienen: 01.02.2010
Verlag: Carlsen
Autor: Rick Riordan
ISBN  9783551310583


 Percy  - Perserus - Jackson ist ein12jähriger Junge, der sein Päckchen zu tragen hat. Regelmäßig muss er die Schule wechseln, da immer wieder ungewöhnliche Ereignisse sein Schülerdasein unterbrechen. Zusätzlich ist er noch mit ADHD und Legasthenie gestraft, was ihm sein Leben noch ein wenig schwerer macht.

In diesem Schuljahr scheint ausnahmsweise mal alles relativ normal zu laufen, er hat in Grover sogar einen richtig guten Freund gefunden. Und sein Geschichtslehrer scheint trotz seiner Handicaps an Percy zu glauben und verlangt recht viel von ihm.
Doch dann macht ein Schulausflug alles zunichte in dessen Folge sich Percys Leben auf den Kopf stellt...

Diebe im Olymp ist der erste Band der Percy Jackson-Reihe von Rick Riordan und hält eigentlich alles bereit, was man sich von einem Jugend-Fantasy-Buch verspricht.

Rick Riordan hat einen lockeren und leichten Schreibstil, eigentlich perfekt angepasst an die Zielgruppe. Mir war dieser Schreibstil manchmal etwas zu kindlich-jugendhaft, was natürlich mit an meinem Alter liegt.
Von der Thematik her wurde ich aber eher überrascht. Rick Riordan schafft mit seiner Geschichte ein umfassendes Bild der griechischen Mythologie, wie sie Spaß macht. In der Schule wird diese Thematik ja eher trocken abgehandelt, hier wird den Göttern Leben eingehaucht und ihnen auch durch ihre Kinder, die Halbgötter sind, eine Menschlichkeit gegeben, mit der sich sicherlich viele Jungendliche identifizieren können. Dahingehend hatte ich mit weniger Tiefgang gerechnet.


Percy selbst ist ein unsicherer Junge, der durch seine schwere Schulzeit sowieso schon angeschlagen ist, durch die neue Wendung in seinem Leben aber noch mehr Unsicherheit entwickelt, gleichzeitig aber auch seine Chance sieht, ein neues bzw. anderes Leben zu beginnen. Somit werden hier schon die Weichen für eine positive Charakterentwicklung zu einem starken jungen Mann gestellt, von dem man noch viel erwarten kann.

Die Entwicklung der Freundschaft zwischen Percy, Grover und Annabeth erscheint mir auch ein sehr positiver Aspekt, denn sie zeigt, dass man einen noch so verschiedenen Charakter haben kann, aber wenn man ein und dasselbe Ziel hat, dann findet man eine gemeinsame Basis. So entwickelt sich Respekt und aus Respekt wird irgendwann Freundschaft.Auch hier erwarte ich eine weitere positive Entwicklung in den Folgebänden.

Percy Jackson - Diebe im Olymp hat mich überzeugt und ich werde mit Freude zu den nächsten Bänden greifen.

 ❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

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