Montag, 30. März 2015

Changers - Drew von T Cooper & Allison Glock-Cooper



352 Seiten
Erschienen: 5. Februar 2015
Verlag: Franckh Kosmos Verlag

Ethan ist ein ganz normaler Junge. Er findet es ätzend, dass er mit seiner Familie New York verlassen und nach Tennessee ziehen musste und damit auch seinen besten Kumpel Andy zurücklassen musste.
Doch am Morgen des ersten High School Jahres wacht Ethan nicht als Ethan, sondern als Drew auf. Sein Leben gerät aus den Fugen, schließlich muss er plötzlich als Mädchen weiterleben. Was weiß Ethan schon von Mädchen?
Nach und nach findet Drew sich in ihre neue Rolle und erfährt auch was es mit den Changern auf sich hat…

Eigentlich ist Changers - Drew ein tolles Buch. Der Schreibstil ist angenehm, es gibt keine hochgestochenen und absolut verwurstelte Sätze und er ist leicht. Ja, das Buch lässt sich locker-leicht weglesen. Und das ist für mich inhaltlich ein Problem.
Denn leider wirken die Chroniken, die Drew aufnimmt und die wir zu lesen bekommen, oftmals sehr oberflächlich. Natürlich muss sich Drew im Alltag als Mädchen erst zurechtfinden, aber die wichtigen Dinge werden irgendwie  nie richtig angesprochen oder hinterfragt. Überhaupt stellt Drew mir einfach zu wenige Fragen, sie hinterfragt das System nicht und manchmal wirkt es auch so, als wäre es ihr egal, Hauptsache sie kann in Ruhe ihr Leben leben und sich als Drew zurechtfinden.
Mir ist klar, dass dies der Beginn einer Reihe ist und man ja nicht alles im ersten Band verrät und verraten will, aber hin und wieder ein paar mehr Informationen und somit Tiefgang wäre schön gewesen.
Für mich bleiben am Ende zu viele Fragen offen, auch einige Verhaltensweisen im Buch finde ich fragwürdig und sind für mich nicht unbedingt nachvollziehbar.
Aber ich werde dem Folgeband, der diesen Herbst erscheinen soll, eine Chance geben, meine Fragen zu beantworten und mich vielleicht doch mehr von der Reihe zu überzeugen. Denn die Idee ist echt gut, nur hapert es momentan noch ein wenig an der Umsetzung.

Von mir gibts 3  Herzchen

Liebste Grüße, Wolfhound

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